Rang 17 inmitten der Weltelite

Maximilian Zeus beim Schlussanstieg des Asitzberglaufes

Maximilian Zeus beim Schlussanstieg des Asitzberglaufes

Erfolgreicher hätte das Weltcup Debüt von Maximilian Zeus kaum sein können. Der DJK Nachwuchsläufer erreichte beim Asitzberglauf in Leogang inmitten der absoluten Weltelite einen fantastischen 17. Platz. Zeus war damit auch mit Abstand bester deutscher Läufer.

Auch die diesjährige Auflage des Asitzgipfelberglaufes im Salzburger Bergort Leogang zählte wieder zum WMRA World Cup der Bergläufer. Die 8 km lange und 1132 Höhenmeter aufweisende Laufstrecke verlangte den Läufern alles ab. Auf der einzigartigen Streckenführung mit schweren Steigungen bis 32 Prozent mussten die Athleten auf einsamen Wald- und Bergpfaden den Skiberg erklimmen. Es war ein beinharter Kampf eines jeden Athletens gegen den Berg und nicht zuletzt gegen sich selbst.

Aufgrund seiner großartigen Erfolge in den letzte Wochen strotzte Maximilian Zeus vor Selbstbewusstsein und stellte sich der hochkarätigen Konkurrenz.
Die ersten beiden Kilometer lief der DJK Nachwuchsläufer sogar mit den besten Bergläufern der Welt mit. Dann musste er aber den Kontakt doch abreissen lassen. Der 19jährige Pirker Abiturient strahlte aber trotzdem, als er inmitten dieses Weltklassefeldes als 17. der Gesamtwertung nach 52:19 Min. den Gipfel erreichte. Damit war er, noch als Jugendlicher startend, bester deutscher Bergläufer.
Den Gesamtsieg sicherte sich wie erwartet der amtierende Berglaufweltmeister Petro Mamo aus Eritrea, der den Gipfel nach famosen 45:06 Min. erreichte. Mit einem deutlichen Abstand von fast zwei Minuten erreichte der lange Jahre weltbeste Bergläufer und vielfacher früherer Weltmeister Jonathan Wyatt aus Neuseeland das Ziel.

In der Juniorenwertung erreichte der DJK Läufer knapp hinter Andrej Lenaca aus Rumänien den zweiten Platz.
Viel Zeit zur Regeneration bleibt Maximilian Zeus nicht, findet doch bereits in knapp zwei Wochen die Berglaufweltmeisterschaft der Junioren in Italien statt.

DJK Weiden, Leichtathletik, Dieter Bauer
„ bad „

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