Sprintcup 2018: Drei bayerische Hallenbestleistungen, Fabian Olbert und Svenja Pfetsch beeindrucken – erste DM-Qualis für LAC-Sprinter.


oben, v.l.: Sebastian Beierl, Jg02, Milan Uzman, Jg04,Florian Pausch, Jg03, Cenk Uzman, Jg68. Knieend, v.l: Anne-Marie Beierl,Jg05,Curtis Ripy, Jg66

Mit einer Rekordbeteiligung von fast 400 Startern, drei bayerischen Hallenbestleistungen durch Naomi Krebs (LG Bamberg), Ronja Wohlfahrt (TuS Feuchtwangen) und Julia Rath (TSV Penzberg) sowie den Deutschen-Jugendmeistern aus Bayern Fabian Olbert (LG Stadtwerke München) und Svenja Pfetsch 8SC Vöhringen) war der diesjährige Fürther Sprintcup reich an Highlights. Dazu gehörten auch die vielen Qualifikationen über 60 Meter zu den Deutschen Meisterschaften der Jugend oder Aktiven.

ImRahmenprogramm dieser qualitativ bestens besetzten Veranstaltung startete das Laufteam der DJK Weiden Jugend erstmals mit erweitertem Trainerstab im Gepäck.

Alle DJK-Athleten waren diesmal für die Rahmenbewerbe der 600 m, der sogenannten „krummen“ Winterdistanz gemeldet. Im zweiten Lauf dieser Disziplin gingen zunächst alle männlichen Teilnehmer der DJK Weiden an den Start.800-m-Spezialist Sebastian Beierl, hatte viele Unterdistanzeinheiten mit 400 m Wettkämpfen in der längeren Wettkampfvorbereitung. Entsprechend wagemutig ging er beherzt in die Spitze des Feldes, um diese bis zum Ziel nicht mehr zu verschenken und fuhr seinen ersten Sieg auf dieser Distanz ein (1:32). Trainer Curtis Ripy konnte bis zur zweiten Runde dicht dranbleiben, musste aber wegen Achilessehnenproblemen den Wettkampf bei einer hervorragenden Zwischenzeit abbrechen.Milan Uzman, der spät in die konkrete Wettkampfvorbereitung eingestiegen war,konnte sich im Mittelfeld gut behaupten: er erkämpfte im Lauf des Rennens zwei Plätze, musste aber auf der Zielgeraden einen wieder abgeben (1:41). Mit Florian Pausch als absoluten Novizen in der Leichtathletik, im ersten Rennen überhaupt und einem aus längerer Verletzungsphase kommenden Cenk Uzman Jg 68 bildete der DJK-Weiden-Zug die beiden Schlusslichter, die ein beherztes Rennen im Rahmen der Möglichkeiten zeigten und wegen dieser Voraussetzungen auch hochzufrieden mit ihren Ergebniszeiten waren (1:58, 1:58).

Im dritten Lauf der Damen begann ein weiteres Talent der Familie, Anne-Marie Beierl seine 600-m- Erfahrung innerhalb eines Feldes aus Läuferinnen, das im Altersspektrum qualitativ noch besser besetzt war, als das Herrenrennen. Anne-Marie ging das Rennen verhalten an und ließ sich in der Mitte treiben, ohne die Spitze aus den Augen zu verlieren. Pünktlich nach Runde zwei legte die 800-m-Spezialistin einen Gang zu und überholte in der Gegengeraden die erste und ohne Zögern in der Zielkurve der geneigten 200-m-Runde die nächste Gegnerin. Mit einem hervorragenden dritten Platz wurde ihre kluge Renneinteilung belohnt (1:50).Siegerin im 3. Zeitlauf wurde Geringer Melanie, 2005 BY, TSV Mühldorf (1:46).

Mit Trainer Curtis Ripy wechselte Ende des Jahres ein hochklassiger Athlet und Trainer mit sehr viel Erfahrung von Amberg an die Waldnaab zur DJK Weiden. Er untertützt das Team und Jugendtrainer Cenk Uzman, der seinen Schwerpunkt auf die Mitteldistanzen legen wird, mit einem weiteren Trainingstag und explizitem Sprinttraining. Trotz des äußerst bedauerlichen Ausscheidens eines Teammitglieds im Wettkampf sieht die Truppe die Ergebnisse als absolute Bestätigung ihres Wirkens.

Maskottchen Zukunftsgranate Ferdinand Beierl

Text und Bild: Cenk Uzman.

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