Bad Kötzting. Sieben Kilometer und 600 Höhenmeter mussten Lukas Trisl und Swen Arnold von der DJK Weiden beim 5. internationalen Kaitersberg-Berglauf absolvieren. Knapp 300 Sportler stellten sich der Herausforderung.
Mit einem Böllerknall startete der Lauf bei kühlen Temperaturen auf dem Jahnplatz. Dabei ging es auf den ersten 1,5km über eine flache Wiesenpassage, dort konnten die Athleten ihre Kräfte noch schonen bevor es über Wald- und Bergpfaden hinauf ging zum Reitenberg. Von da an war es dann vorbei mit Kindergeburtstag“, wie eine der Hinweistafeln entlang der Strecke andeutete. Ab Höhe Plattenstein folgte der technisch anspruchsvollste Teil des Laufes. Es ging stetig bergauf, über steile Waldwege und felsige Treppenpassagen. Kurz vor Erreichen des Zieles stand nochmals eine Herausforderung an: Durch enge Felsformationen ging es auf die letzten, seilgesicherten Höhenmeter bis kurz vor dem Gipfelkreuz.
Völlig ausgepumpt erreichte Swen Arnold nach 43:07min bei seinem ersten Berglauf einen sehenswerten 18. Gesamtplatz und verpasste in der Hauptklasse mit dem 4. Platz knapp das Podium.
U20-Vorjahressieger Lukas Trisl ließ sich nicht vom wilden Start anstecken und rannte in 3:40 Minuten für den ersten Kilometer auf die noch kommende harte Bergprüfung zu. Sein Konzept ging auf und er holte gleich an den ersten Anstiegen etliche Teilnehmer ein, die die Sache zu schnell angegangen haben. So arbeitete er sich Stück für Stück nach vorne.
In der Altersklasse U20 konnte sich Lukas mit einer Zeit 43:46min gegen die Konkurrenz um Lokalmatador Michael Haimerl vom TV Bad Kötzting durchsetzen und damit den Titel verteidigen.
Der Tagesschnellste und somit der neue „Kine vom Kaitersberg“ Olaf Schober vom SC Dreiburgenland benötigte exakt 35:57min.

Im Bild von links: U-20 Sieger Lukas Trisl, Swen Arnold

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Top Ten Platzierung für den DJK Läufer beim Internationalen Hochfelln Berglauf Grand Prix

hochfelln2-800x800Beim letzten Berglauf der diesjährigen Saison im oberbayerischen Bergen wuchs Maximilian Zeus noch einmal förmlich über sich hinaus. Er belegte bei der 42. Auflage des Hochfelln Berglaufes inmitten eines internationalen Klassefeldes einen starken neunten Platz in der Gesamtwertung.
Über 250 Athleten stellten sich am vergangenen Sonntag an der Talstation der Hochfellbahn in Bergen dem Starter. Auf der 8,9 km langen Laufstrecke hinauf auf den Hochfelln waren exakt 1076 Höhenmeter zu erklimmen.
Mit Wut im Bauch, nachdem es für ihn ja bei der WM in Wales am vergangenen Wochenende aufgrund einer Verletzung nicht so optimal lief, attackierte der junge DJK Läufer dieses Mal von Anfang an. Er befand sich während des gesamten Rennens immer unter den ersten zehn Läufern. Zeus erreichte den Gipfel des Hochfellns nach 46.16 Min. und war damit eine Minute schneller als im letzten Jahr, als er auf der gleichen Strecke deutscher Vizemeister der Junioren wurde. Im Gesamtklassement bedeutete dies den hervorragenden 9. Rang.hochfelln1-800x800
Wie stark diese Leistung einzuschätzen ist, verdeutlicht die Tatsache, dass der vielfache Berglaufweltmeister Jonathan Wyatt aus Neuseeland als Vierter des Zieleinlaufes nur gut eine Minute schneller war.
Gesamtsieger wurde erneut Youssif Tekle aus Eritrea, der den Gipfel nach 43.42 Min. erreichte.

Dieter Bauer, DJK Weiden, Leichtathletik, Dieter Bauer
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Bronze für Dieter Bauer, 4. Platz für Christina Reil und 5. Platz für Michael Lang
 
logo_laufenErfolgreicher hätten die deutschen Berglaufmeisterschaften für das Berglaufteam der DJK Weiden kaum sein können. Ein alles überragender Maximilian Zeus als deutscher Vizemeister und drei weitere Top Fünf Platzierungen sprechen eine deutliche Sprache.
Wie bereits im vergangenen Jahr fanden auch die diesjährigen deutschen Meisterschaften im Berglauf im Rahmen des internationalen Hochfelln Berglaufes statt. Vom Start der Hochfelln Bergbahn bis hinauf zum Gipfel mussten die 400 Athleten auf der 8,9 km langen sehr anspruchsvollen Strecke insgesamt fast 1100 Höhenmeter bewältigen. Nach dem ersten nur mäßig steilen Kilometer auf einer schmalen Straße führte die Strecke fast ausschließlich über schmale Bergpfade. Wurzeltrails, Geröllpassagen und  oft nasser Untergrund verlangten den Bergläufern alles ab.
Maximilian Zeus, das Aushängeschild der DJK Weiden, strotzte beim Start angesichts seines hervorragenden zwölften Platzes bei der Berglaufweltmeisterschaft vor Selbstbewusstsein. Der 19 jährige Abiturient aus Pirk musste bei diesen Meisterschaften in der Juniorenklasse ( 20 – 23 Jahre ) starten, da es hier keine separate Jugendwertung gibt. Wie immer stand er topfit an der Startlinie und stellte sich dem Kampf gegen die zahlreichen Weltklasseläufer. Der hochtalentierte DJK Nachwuchsläufer befand sich bereits von Beginn an unter den ersten zwanzig Athleten. Nach etwa fünf Laufkilometern passierte er die Bründlingalm an 18. Stelle liegend. Auf dem folgenden sehr steilen Streckenabschnitt kam er dann immer besser in Schwung. “Je anspruchsvoller die Trails waren, desto besser kam ich zurecht”, so Zeus. Bis zum Ziel konnte er so noch zwei Läufer überholen. Nach 47:19 Min. überquerte er schließlich bei strahlendem Sonnenschein die Ziellinie unter dem Gipfelkeuz des Hochfelln.
Maximilian Zeus verfehlte den Sieg in der Juniorenklasse nur knapp. Der drei Jahre ältere Fabian Lutz von der LG Region Karlsruhe war nur 15 Sekunden schneller als der DJK Läufer. Mit dem deutschen Vizemeistertitel darf Zeus aber trotzdem mehr als zufrieden sein. Selbst Bundestrainer Wilfried Raatz war begeistert vom couragierten Auftritt des 19 jährigen DJK Athleten.  Insgesamt waren auch nur sechs deutsche Herren schneller als der eigentlich noch der Jugendklasse angehörende Zeus. Deutscher Berglaufmeister bei den Herren wurde Stefan Hubert mit der Zeit von 45:02 Min.
Gesamtsieger des internationalen Hochfellnberglaufes wurde wie im Vorjahr der amtierende Weltmeister Petro Mamo aus Eritrea mit der fantastischen Zeit von 41:54 Min. Auf den Rängen zwei und drei landeten bereits mit einem deutlichen Rückstand David Schneider aus der Schweiz und Robbie Simpson aus Großbritannien. Den vierten Platz belegte Jonathan Wyatt, der vielfache Weltmeister aus Neuseeland.

Hochfelln
Auch die übrigen DJK Athleten konnten mit ihren Leistungen mehr als zufrieden sein. 
Dieter Bauer, Trainer von Maximilian Zeus, schaffte ebenfalls den Sprung auf das Siegerpodest. Bauer erkämpfte sich mit der Zeit von 59:10 Min. die Bronzemedaille in der Klasse M55. Einen starken Wettkampf absolvierte auch Michael Lang. Er sicherte sich in der Klasse M40 mit der Zeit von 55:13 Min. einen ausgezeichneten 5. Platz. Sehr erfreulich war auch die Leistung der erst 17 jährigen Nachwuchsläuferin Christina Reil, die zum ersten Mal an einer solch hochkarätigen Laufveranstaltung teilnahm. Auch sie wurde in der Juniorinnenklasse gewertet und durfte sich mit der Zeit von 1:16:41Std. über den starken vierten Platz freuen.
In der Mannschaftswertung landete das DJK Team mit Maximilian Zeus, Michael Lang und Dieter Bauer auf dem neunten Rang.
In der offenen Wertung des Hochfellnberglaufes startete noch Robert Zeus. Er belegte mit der guten Zeit von 1:07:04 Std. in der Klasse M50 den 15. Rang.
 
DJK Weiden, Leichtathletik, Dieter Bauer
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Dieter Bauer und Martin Hofmann auf den Rängen 18 und 29

von links: Martin Hofmann, Dieter Bauer

von links: Martin Hofmann, Dieter Bauer

Auch bei den diesjährigen Weltmeisterschaften der Senioren im Berglauf in Telfes im österreichischen Stubaital waren wieder mehrere Bergläufer der DJK Weiden am Start.
In der Klasse M55 waren unter den 81 Teilnehmern auch Dieter Bauer und Martin Hofmann vom Laufteam der DJK. Die anspruchsvolle Strecke führte von der Froneben hinauf auf zur Bergstation der Kreuzjochbahn. Auf insgesamt 7,2 km mussten die Athleten insgesamt 760 Höhenmeter bewältigen. Die beiden DJK Läufer konnten sich inmitten dieses starken Läuferfeldes gut behaupten und erreichten nach 47:15 Min. bzw. 49:21 Min. das Ziel. In der WM Wertung bedeutete dies die Plätze 18 für Dieter Bauer und 29 für Martin Hofmann. Weltmeister wurde wie im letzten Jahr Wilhelm Dengler aus Tübingen mit hervorragenden 42:46 Min. vor Leonid Tikhonov aus Russland mit 43:50 Min. und dem Iren Martin McDonald mit 43:58 Min.

Für Tom Arnold, Holger Räth und Cenk Uzman befand sich der Start direkt im Ort Telfes. Sie mussten auf 11,5 km insgesamt 1100 Höhenmeter bewältigen. Tom Arnold erreichte mit der Zeit von 1:33:07 Std. den 35. Rang in der Klasse M35. Holger Räth und Cenk Uzman belegten mit den Zeiten von 1:20:03 Std. bzw. 1:29:27 Std. die Plätze 42 und 58 in den Klassen M40 und M45.

Die beste Zeit auf dieser Strecke lief der M35 Weltmeister Eric Blade aus den USA. Er blieb mit der fantastischen Zeit von 59:31 Min. als einziger Läufer unter einer Stunde.

 

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Rang 17 inmitten der Weltelite

Maximilian Zeus beim Schlussanstieg des Asitzberglaufes

Maximilian Zeus beim Schlussanstieg des Asitzberglaufes

Erfolgreicher hätte das Weltcup Debüt von Maximilian Zeus kaum sein können. Der DJK Nachwuchsläufer erreichte beim Asitzberglauf in Leogang inmitten der absoluten Weltelite einen fantastischen 17. Platz. Zeus war damit auch mit Abstand bester deutscher Läufer.

Auch die diesjährige Auflage des Asitzgipfelberglaufes im Salzburger Bergort Leogang zählte wieder zum WMRA World Cup der Bergläufer. Die 8 km lange und 1132 Höhenmeter aufweisende Laufstrecke verlangte den Läufern alles ab. Auf der einzigartigen Streckenführung mit schweren Steigungen bis 32 Prozent mussten die Athleten auf einsamen Wald- und Bergpfaden den Skiberg erklimmen. Es war ein beinharter Kampf eines jeden Athletens gegen den Berg und nicht zuletzt gegen sich selbst.

Aufgrund seiner großartigen Erfolge in den letzte Wochen strotzte Maximilian Zeus vor Selbstbewusstsein und stellte sich der hochkarätigen Konkurrenz.
Die ersten beiden Kilometer lief der DJK Nachwuchsläufer sogar mit den besten Bergläufern der Welt mit. Dann musste er aber den Kontakt doch abreissen lassen. Der 19jährige Pirker Abiturient strahlte aber trotzdem, als er inmitten dieses Weltklassefeldes als 17. der Gesamtwertung nach 52:19 Min. den Gipfel erreichte. Damit war er, noch als Jugendlicher startend, bester deutscher Bergläufer.
Den Gesamtsieg sicherte sich wie erwartet der amtierende Berglaufweltmeister Petro Mamo aus Eritrea, der den Gipfel nach famosen 45:06 Min. erreichte. Mit einem deutlichen Abstand von fast zwei Minuten erreichte der lange Jahre weltbeste Bergläufer und vielfacher früherer Weltmeister Jonathan Wyatt aus Neuseeland das Ziel.

In der Juniorenwertung erreichte der DJK Läufer knapp hinter Andrej Lenaca aus Rumänien den zweiten Platz.
Viel Zeit zur Regeneration bleibt Maximilian Zeus nicht, findet doch bereits in knapp zwei Wochen die Berglaufweltmeisterschaft der Junioren in Italien statt.

DJK Weiden, Leichtathletik, Dieter Bauer
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