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Liebe Sportfreunde!
folgenden Artikel hab ich unter t-online.de gefunden und stelle ihn wegen der Aktualität leicht abgewandelt hier ein!

Klein und gemein: Kriebelmücke beisst zu

Die Kriebelmücke sticht nicht, sondern raspelt. (Foto: US Department of Agriculture) 

Klein und gemein: Die Kriebelmücke breitet sich besonders an Gewässern aus, beißt zu und sorgt für unangenehm juckende Wunden. Zudem kann sich die Haut blau-rot verfärben und es entwickeln sich Schwellungen. Schuld ist der giftige Speichel, den die Kriebelmücke in hoch konzentrierten Mengen abgibt. Vermehrte Fälle werden aus Süddeutschland gemeldet.
 
Kriebelmücke im Süden besonders verbreitet
Wer sich in diesem Sommer in Süddeutschland aufhält, müsse damit rechnen von Kriebelmücken attackiert zu werden, sagt Julian Heiermann, Experte vom Naturschutzbund (Nabu). Durch starken Regen im Frühjahr haben sich Tümpel gebildet. Sie bieten Mücken und Larven optimale Lebensbedingungen, da sie dort keine natürlichen Feinde haben. Die Mückenweibchen legen bis zu 1000 Eier und pro Jahr können vier Generationen Kriebelmücken schlüpfen. So entstehen besonders große Populationen. Auch an größeren Seen sowie im Rheinland und an der Oder sind in diesem Jahr viele Kriebelmücken unterwegs.
Raspeln statt stechen
Die weibliche Kriebelmücke sticht nicht, sondern raspelt. Das Insekt ritzt weiche Hautstellen mit seinen Mundwerkzeugen an. Danach saugt sie so viel Blut aus der Wunde, bis sie satt ist. Zudem gibt sie Histamin ab, dass dann zum Juckreiz und Schwellungen führt. Von männlichen Kriebelmücken hingegen ist nichts zu befürchten. Sie ernähren sich ausschließlich von Pflanzensäften. Wie Mückenstiche können sich auch die Bisse der Kriebelmücke entzünden.
"Die Beißwerkzeuge der Mücke können Bakterien enthalten", sagt Hautarzt Dr. Schugt. "Dann kommt es zu Schmerzen statt Juckreiz und Fieber". In diesen Fällen sollte mit Antibiotika behandelt werden. Häufig kommt es auch zu allergischen Reaktionen durch Mückenstiche, dann könne Kühlen alleine reichen. Auch die Einnahme von einem Antiallergikum kann sinnvoll sein. Treten jedoch besonders große Schwellungen auf, sollte man das Blut auf eine Allergie hin untersuchen lassen, denn sie kann sich im schlimmsten Fall auf den Kreislauf auswirken und lebensbedrohlich werden. Wer auf die Stichverletzungen normal mit geschwollenen Einstichen und Juckreiz reagiert, sollte ein kühlendes Gel auftragen.
Insektensekret betäubt die Bisswunde
Den Angriff der Blutsauger spürt man meist nicht, denn sie betäuben die Bissstelle mit ihrem Sekret. Bei der Wahl des Bissortes ist die Mücke wenig wählerisch. "Die Kriebelmücke ist ein besonders fieser Vertreter, der auch an Kopfhaut, Augen und Ohren geht", sagt Heiermann. Schützen könne man sich nur mit Insektensprays und einem Hut. Lange Kleidung halte die Kriebelmücke nur bedingt fern.

Viel Spass beim Sport im Freien
wünscht Euch trotzdem 
Euer Dr. Matthias Loew

 

Facharzt für Allgemeinmedizin
Sportmedizin
Schmidbühl 15 A
92637 Weiden - Rothenstadt
mail: loew.weiden@t-online.de
page: www.matthias-loew.de